Ein Feierabend für engagierte und neugierige Frauen!


Am 8. März 2014 feierten Frauen in der ganzen Welt
den Internationalen Frauentag. Wir feierten am
11. März 2014 ab 18 Uhr in der Handelskammer Hamburg weiter.

Rund 600 Frauen aus Hamburg und Umgebung waren der Einladung gefolgt, unter dem Motto „Aktive Frauen verbinden sich“ engagierte Frauen zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Kontakte zu intensivieren, Impulse zu geben, sich inspirieren zu lassen, ...


 Bildergalerie des Internationalen Frauentages 2015 in Hamburg

31 Frauenverbände und -institutionen präsentierten sich auf der „Netzwerkmeile“ und stellten den Frauen ihre Angebote vor. Alle Stände verzeichneten einen sehr großen Andrang, so dass die Verbände zahlreiche neue Kontakte schließen und sich bei potenziellen neuen Mitgliedern bekannt machen konnten.

Das Highlight des Abends: Die Talkrunde mit prominenten Frauen über Chancen und Grenzen von Solidarität unter Frauen.

"Langsam ist bekannt, dass wir mehr erreichen, wenn wir uns gegenseitig unterstützen", so die frühere Hamburger Justizsenatorin Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit. „Sicher gibt es unter Frauen Kabbeleien, wie auch unter Männern. Da spricht man dann allerdings von 'sportlichem Wettbewerb'." Dr. Peschel-Gutzeit empfiehlt Frauen, Konkurrenzsituationen ebenso sportlich zu sehen. „Zum Aufstieg gehört dazu, dass man sich Konkurrenzsituationen aussetzt. Ich sage Frauen immer, nimm es sportlich und bewirb Dich bei einer Ablehnung weiter. Wenn sich 100 Männer auf eine Stelle bewerben, dann gibt es ja auch 99 zweite Sieger.“

Auch Elke Weber-Braun, Vorstandsvorsitzende der Käte Ahlmann Stiftung, weiß: "In harten Konkurrenzsituationen ist es weder bei Männern noch bei Frauen weit her mit der Solidarität. Aber wenn Frauen in Führungspositionen angekommen sind, sollten sie nicht alles vergessen, was sie auf dem Weg nach oben an Unterstützung erfahren haben. Die Frauen, die es geschafft haben, müssen anderen Frauen Mut machen, es ihnen gleich zu tun."

Auf keinen Fall sollten Frauen Solidarität mit Bequemlichkeit verwechseln. "Frauen-Netzwerke sind keine Hängematte und kein Schlaraffenland“, betont Anna Gottschalk, Mitglied des Vorstandes vom Frauenwohnprojekt „Arche Nora“. „Man muss auch etwas dafür tun!"

Renate Bargsten, Past Präsidentin EWMD Deutschland e.V. – European Women's Management Development International Network, bestätigt: "Mitglied in einem Netzwerk zu sein, ist ein Commitment: Nur wenn man etwas hineingibt, bekommt man auch etwas heraus."

Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit appelliert an die Zuhörerinnen, sich nicht auf scheinbaren Errungenschaften auszuruhen: "Solange die Regeln der Macht von Männern gemacht werden, wird sich an dem Klima nichts ändern. Mit dem Bedürfnis vieler Frauen nach Harmonie kommen wir da nicht weiter! Wenn wir wollen, dass die Arbeit sich dem Leben anpasst, müssen wir Frauen darum kämpfen, auch wenn es sich nicht gut anfühlt."

Auch Besucherinnen haben aufgeschrieben, was Solidarität unter Frauen für sie bedeutet:


Das war das Programm 2014

18.00 Uhr Feierliche Eröffnung

Bis 19.30 Uhr Netzwerken
bei Snacks und Getränken auf der Netzwerkmeile im Börsensaal:
Hamburger Frauenverbände und -institutionen stellen sich vor!

Bis ca. 20.30 Uhr Talkrunde
über Chancen und Grenzen von Solidarität unter Frauen
mit
Renate Bargsten, Past Präsidentin EWMD Deutschland e.V. – European
Women's Management Development International Network,
Anna Gottschalk, Mitglied des Vorstandes vom Frauenwohnprojekt „Arche Nora“,
Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, frühere Hamburger Justizsenatorin
Elke Weber-Braun, Mitbegründerin und Vorstandsvorsitzende der Käte Ahlmann Stiftung,
Moderation: Nicola Sieverling, PR-Redakteurin, Moderatorin, Media-Coach.

Anschließend Sektempfang




Die Initiatorinnen
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Ausrichterin 2016
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Sponsorinnen
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Medienpartnerinnen
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Hamburg schnackt
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